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Open Call für digitale Gesundheitslösungen

HIP Digital Health Innovation Sprint

Bringen Sie Ihre digitale Gesundheitslösung in
einen realen Versorgungskontext

Viele gute Lösungen scheitern nicht an der Idee, sondern an der Integration. Der HIP Digital Health Innovation Sprint gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Lösung zunächst mit einem Konzept für konkrete klinische Challenges einzubringen. Erfolgreiche Teilnehmende erhalten Zugang zur Sandbox, machen ihre Lösung im relevanten Umfeld sichtbar und entwickeln sie unter realitätsnahen Bedingungen weiter.

Der Sprint richtet sich an Unternehmen, die mehr wollen als einen isolierten Proof of Concept: eine belastbare Grundlage für Integration, Pilotierungen und den Einstieg in ein wachsendes Ökosystem auf Basis offener Standards – mit der Chance auf Sandbox-Zugang, Sichtbarkeit, Preisgeld und neue Partnerschaften.
Jetzt teilnehmen und Konzept einreichen – die Konzeptphase läuft noch bis zum 31. Juli.

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Allgemeines

Was den Sprint besonders macht

Der HIP Digital Health Innovation Sprint ist kein reines Testformat. Er verbindet fachliche Relevanz, technische Interoperabilität und reale Versorgungsperspektive in einem strukturierten Verfahren.

Grundlage ist die vitagroup Health Intelligence Platform (HIP). Sie stellt Gesundheitsdaten interoperabel und strukturiert bereit und schafft damit die Voraussetzung dafür, dass Anwendungen nicht jedes Mal wieder bei null anfangen müssen. FHIR-Schnittstellen und openEHR-Modelle sorgen dafür, dass klinische Informationen systemübergreifend nutzbar werden.

Für Sie heißt das: weniger abstrakte Schnittstellen-Diskussionen, mehr reale Anschlussfähigkeit. So kann aus einer guten Idee eine tragfähige Grundlage für Marktzugang und Pilotierungen entstehen.


Für wen der Sprint gedacht ist

Der Sprint richtet sich an Anbieter digitaler Gesundheitslösungen, die einen nachvollziehbaren Mehrwert für Versorgung, Prozesse oder klinische Entscheidungen bieten. Angesprochen sind sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups und Early-Stage-Teams mit überzeugendem Konzept, ersten Pilotierungen oder klarer klinischer Perspektive.

Auch wenn Ihre Lösung noch nicht vollständig sandbox-ready ist, kann sich eine Bewerbung lohnen. Entscheidend ist, dass der Nutzen Ihrer Anwendung, die Integrationsidee und die Anschlussfähigkeit an interoperable Standards gut beschrieben werden können.

Geeignet ist der Sprint zum Beispiel für

  • Digital-Health-Anbieter mit interoperablen Lösungen.
  • Start-ups mit einem starken Konzept und erkennbarem klinischem Nutzen.
  • Teams, die ihre Anwendung in Richtung FHIR- und/oder openEHR-basierter Zielarchitekturen weiterentwickeln wollen.
  • Anbieter, die zeigen möchten, dass ihre Lösung in einem realen Versorgungskontext funktionieren kann.

Sie möchten mit Ihrer Lösung im echten Versorgungskontext ankommen?

Jetzt teilnehmen

Teilnahme

So läuft die
Teilnahme ab

Im HIP Digital Health Innovation Sprint arbeiten Sie nicht an abstrakten Use Cases, sondern entlang konkreter klinischer Challenges – von der Konzepteinreichung bis zur Validierung auf einer interoperablen Plattform. So wird aus einer guten Idee Schritt für Schritt eine Lösung mit realer Anschlussfähigkeit, Sichtbarkeit und Perspektive auf die nächsten Markt- und Pilotierungsschritte.

Der Bewerbungsprozess ist mehrstufig aufgebaut. So können Sie zunächst mit wenigen Angaben starten und erhalten anschließend Zugang zu den Informationen und Formaten, die Sie für die nächste Phase benötigen.


Mehrstufiger Bewerbungsprozess

Von der ersten Bewerbung bis zur möglichen Aufnahme ins HIP-Ökosystem

Die einzelnen Stationen führen Sie vom Teilnahmeformular über die Challenge-Auswahl bis zur möglichen Sandbox-Validierung und Aufnahme ins HIP-Ökosystem.

Jetzt teilnehmen
  • Teilnahmeformular

    Kurzes Teilnahmeformular mit Angaben zu Ihrer Person und Ihrem Unternehmen.

  • Teilnehmerbereich

    Zugang zu weiterführenden Informationen, Challenges und Anforderungen.

  • Challenge & Konzept

    Auswahl einer klinischen Challenge und Einreichung eines Konzepts.

  • Konzeptbewertung

    Fachliche und technische Bewertung des eingereichten Konzepts.

  • Sandbox

    Sandbox-Zugang für erfolgreiche Konzepte.

  • Fachjury

    Bewertung von Lösung, Konzept und Umsetzung in der Sandbox.

  • Auszeichnung

    Chance auf Preisgeld und Aufnahme ins Ökosystem.


Im ersten Schritt füllen Sie einfach ein kurzes Teilnahmeformular mit Angaben zu Ihrer Person und Ihrem Unternehmen aus.

Im nächsten Schritt erhalten Sie Zugang zu einem geschützten Teilnehmerbereich mit weiterführenden Informationen. Dort finden Sie vertiefende Unterlagen zum Sprint, zu den Challenges, zu den Anforderungen und zum weiteren Ablauf.

Im geschützten Teilnehmerbereich wählen Sie mindestens eine klinische Challenge aus – Lungenembolie, Polytrauma oder Brustkrebs – und zeigen, welchen Mehrwert Ihre Lösung in diesem Versorgungskontext stiftet. Die Challenges stehen bewusst für klinisch relevante Behandlungspfade mit hoher Komplexität, Zeitkritik oder langfristiger Versorgungsperspektive und machen greifbar, wie Ihre Anwendung in einem realen fachlichen Umfeld wirken kann.

Für die gewählte Challenge (oder mehrere Challenges) reichen Sie ein Konzept ein, in dem Sie darstellen:

wie Ihre Lösung den jeweiligen Behandlungspfad unterstützt,
welchen konkreten Nutzen sie auf Basis der bereitgestellten ISiK-FHIR- und/oder openEHR-Daten entfaltet,
und wie eine Integration in die HIP als Datenplattform aussehen kann.
Damit Sie sich auf Inhalte und nicht auf Formatfragen konzentrieren müssen, stellen wir Ihnen für das Konzept eine strukturierte Vorlage zur Verfügung, die Sie ausfüllen.

Die eingereichten Konzepte werden fachlich und technisch bewertet. Im Fokus stehen dabei unter anderem klinische Relevanz und Patientensicherheit, technologische Anschlussfähigkeit und ein nachvollziehbarer Mehrwert. Auch Frühphasenlösungen können hier überzeugen, wenn ihr Nutzen plausibel beschrieben ist und eine realistische Umsetzungslogik erkennbar wird.

Wenn Ihr Konzept überzeugt, erhalten Sie Zugang zur Sandbox-Umgebung. Dort können Sie Ihre Anwendung unter realitätsnahen Bedingungen testen, weiterentwickeln und ihre technische Anschlussfähigkeit direkt validieren. So werden Proofs of Concept belastbarer, Integrationsfragen früher sichtbar und Ihre Lösung gewinnt an fachlicher und technischer Substanz.

Gleichzeitig schafft die Arbeit in der Sandbox eine wichtige Grundlage für Sichtbarkeit: Sie zeigen, dass Ihre Lösung nicht nur konzeptionell überzeugt, sondern sich auch in einem interoperablen Versorgungskontext weiterentwickeln und validieren lässt.

Die dabei entstehende Integrationsarbeit bleibt Ihnen erhalten: Sie können sie unabhängig vom weiteren Auswahlverlauf nutzen und für weitere Integrations- oder Pilotierungsschritte einsetzen.

Nun wird Ihre Lösung, Ihr Konzept und die Umsetzung in der Sandbox von einer interdisziplinären Fachjury bewertet, die Gesundheitswirtschaft, Klinikpraxis, Rechtsrahmen und Medizininformatik zusammenbringt. Sie vereint langjährige Beratungserfahrung aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens – und bewertet Ihre Lösung damit aus fachlicher, technischer und versorgungspraktischer Sicht.

Entscheidend für die Bewertung ist nicht nur, ob eine Integration technisch funktioniert, sondern wie tragfähig und anschlussfähig Ihre Lösung im Versorgungskontext ist – fachlich, technisch und mit Blick auf Skalierbarkeit. So verbindet der Sprint ein tragfähiges Konzept mit der praktischen Validierung Ihrer Lösung auf einer interoperablen Plattform.

Die besten Lösungen werden ausgezeichnet und öffentlich prämiert. Wenn Ihre Lösung überzeugt, erwartet Sie ein Preisgeld von bis zu 20.000 Euro – und die Chance, als Partner in das HIP-Ökosystem aufgenommen zu werden. Damit eröffnen sich Ihnen neue Perspektiven für Pilotierungen, gemeinsame Marktbearbeitung und mehr Sichtbarkeit bei relevanten Entscheidern – in einem wachsenden Netzwerk auf Basis offener Standards.

Bewertung

Die technische Grundlage

Ihre Lösung soll nicht nur irgendwie angebunden werden, sondern in realen Versorgungsstrukturen anschlussfähig sein. Deshalb baut der Sprint auf interoperablen Standards auf: im Zentrum stehen ISiK FHIR R4 für den standardisierten Datenaustausch und openEHR für hochstrukturierte, semantisch stabile klinische Datenmodelle und Langzeitverläufe.

Was das für Sie konkret heißt: Sie arbeiten auf einer technischen Grundlage, die auf Skalierbarkeit und echte Integration ausgelegt ist. Detaillierte technische Informationen und konkrete Integrationsvorgaben erhalten Sie im Teilnehmerbereich.


Wichtige Eckpunkte

  • ISiK FHIR R4 als Grundlage für standardisierten Datenaustausch.
  • openEHR als Basis für strukturierte und langfristig stabile klinische Datenmodelle.
  • Technische Konformität ist Teil der Bewertung.

Wie bewertet wird

Bewertet werden nicht nur gute Ideen, sondern Lösungen mit echter Perspektive für die Versorgung. Entscheidend sind klinische Relevanz und Patientensicherheit, technologische Anschlussfähigkeit, Skalierungspotenzial und ein nachvollziehbarer Mehrwert. Ergänzend wird die technische Konformität geprüft.

Bewertet wird insbesondere

  • Klinische Relevanz und Patientensicherheit.
  • Technologische Anschlussfähigkeit und Standard-Fit.
  • Skalierungspotenzial über einzelne Pilotprojekte hinaus.
  • Nachweisbarer oder plausibel begründeter Mehrwert.

Vertraulichkeit

Wenn Sie sich bewerben, teilen Sie Informationen zu Ihrer Lösung, Ihrem Konzept und Ihrer Integrationsidee. Entsprechend wichtig ist ein verlässlicher und vertraulicher Umgang mit diesen Angaben.

Eingereichte Informationen und Unterlagen werden ausschließlich im Rahmen des HIP Digital Innovation Sprints genutzt. Vertiefende Informationen und sensible Unterlagen stellen wir deshalb erst im geschützten Teilnehmerbereich bereit. Vertraulichkeit und der Umgang mit den Informationen werden vertraglich geregelt.

Ihre Informationen sind in sicheren Händen. Eingereichte Angaben und Unterlagen werden ausschließlich im Rahmen des HIP Digital Health Innovation Sprint genutzt.


FAQ

Häufige Fragen

Ja. Auch Early-Stage-Anbieter und Teams mit überzeugendem Konzept können sich bewerben, wenn Nutzen und Perspektive nachvollziehbar beschrieben sind.

Nein. Eine Bewerbung ist auch mit einer konzeptionellen Einreichung möglich.

Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie Zugang zu einem geschützten Teilnehmerbereich mit weiterführenden Informationen. Dort wählen Sie mindestens eine Challenge aus und reichen ein Konzept ein.

Nein. Der Sprint ist auch dafür da, Anschlussfähigkeit zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Der Sprint bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Lösung zunächst konzeptionell entlang konkreter klinischer Challenges zu positionieren und sie bei erfolgreicher Bewertung anschließend in einer Sandbox unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln. Dadurch gewinnen Sie technische Validierung, fachliche Substanz, Sichtbarkeit und – bei einer erfolgreichen Teilnahme – die Chance auf Preisgeld sowie auf die Aufnahme in das HIP-Ökosystem.

Im Mittelpunkt stehen ISiK FHIR R4 und openEHR als Grundlage für interoperablen Datenaustausch und strukturierte klinische Datenmodelle.

Nein. Zunächst reichen Sie ein Konzept ein. Erst wenn dieses erfolgreich bewertet wird, erhalten Sie Zugang zur Sandbox.

Ja. Die Integrationsarbeit, die Sie im Rahmen des Sprints leisten, bleibt Ihnen erhalten – unabhängig davon, wie weit Sie im Auswahlprozess kommen. Sie können die erarbeiteten Schnittstellen, Anpassungen und Erkenntnisse weiter nutzen und für weitere Integrations- oder Pilotierungsprojekte einsetzen.

Sie möchten mit Ihrer Lösung im echten Versorgungskontext ankommen?

Dann starten Sie jetzt! Im nächsten Schritt erhalten Sie Zugang zum geschützten Teilnehmerbereich mit allen Details zu Challenges, Anforderungen und den weiteren Phasen – damit Sie schnell sehen, wie gut Ihre Lösung in den Sprint und in das HIP-Ökosystem passt.

Jetzt teilnehmen

Hinweis: Ein Anspruch auf Preisgeld, Sandbox-Zugang, Pilotierung, Partnerschaft oder Aufnahme in das HIP-Ökosystem besteht nicht.